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Sobald der Frühling naht, füllen sich die Regale in Gartencentern und Supermärkten mit bunten Tütchen voller Blühmischungen und Seedbombs. Gerne werden sie auch als Werbegeschenk verteilt. Mit schön klingenden Namen wie „Schmetterlingstraum“ oder „Hummelparadies“ scheinen sie die richtige Wahl für eine insektenfreundliche Bepflanzung zu sein. Doch bei näherer Betrachtung fällt auf: Der Inhalt vieler Saatgutmischungen ist schlecht oder gar nicht deklariert.
Nicht geeignet, ökologisch fragwürdig
Oft handelt es sich um Zuchtsorten mit stark gefüllten Blüten, um Hybride, Kulturpflanzen oder um nicht heimische Arten aus anderen Regionen oder Kontinenten. Für das menschliche Auge mögen diese Blüten attraktiv sein. Für viele Insekten sind stark gefüllte Blüten jedoch nahezu wertlos, weil sie kaum Pollen oder Nektar produzieren.
Nicht jede Saatgutmischung ist tatsächlich umweltfreundlich. Manche Mischungen sind ökologisch fragwürdig – und können der Umwelt im schlimmsten Fall sogar schaden.
Wie kann man das besser machen? Die Berliner Gartenfreunde gehen der Sache auf den Grund und geben Empfehlungen. Lesen Sie hier mehr.